Donnerstag, 18. Mai 2017

Rezension "Caraval"




Preis: € 14,99 [D]
Einband: Broschiert
Seitenanzahl: 400
Altersempfehlung: ab 14
Meine Wertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Reihe: 1. Band einer Reihe?
Verlag: Piper

Klappentext: Scarlett Dragna fürchtet sich vor ihrem Vater, dem grausamen Governor der Insel Trisda. Sie träumt davon, ihrem Dasein zu entfliehen und Caraval zu besuchen, wo ein verzaubertes Spiel stattfindet. Doch ihr Wunsch erscheint unerreichbar – bis Scarlett von ihrer Schwester Donatella und dem geheimnisvollen Julian entführt wird, die ihr den Eintritt zu Caraval ermöglichen. Aber ist Caraval wirklich das, was Scarlett sich erhofft hat?
 





Die Geschichte
 
 Dieses Buch war mal wieder ein absoluter Spontankauf, denn ich hatte durch Zufall davon gehört und war in der Buchhandlung so begeistert vom Klappentext, dass ich es einfach mitnehmen musste. Es hat sich unglaublich magisch und interessant angehört und war nach "Paper Princess" (welches mir ja nicht so gut gefallen hat) genau das Richtige. Schon nach den ersten Seiten konnte mich der Schreibstil und die Welt rund um Caraval fesseln. Ich finde, man kann den Inhalt auch unheimlich schwer widergeben, aber der Klappentext trifft es eigentlich ganz gut. Es geht um Scarlett und ihre Schwester Donatella, die sich beide vor ihrem Vater fürchten, da dieser seine Töchter schlägt. Sie sehnen sich nach Freiheit und würden daher gerne an Caraval teilnehmen. Hierbei handelt es sich um ein magisches Spiel, das man auf einer Insel betritt und wo man verschiedene Aufgaben lösen muss. Es erinnert ein wenig an einen Zirkus, denn es gibt dort auch versteckte Darsteller. Eines Tages erhält Scarlett dann endlich eine Einladung zu Caraval und es passieren Dinge, die sie nicht für möglich gehalten hätte. Mehr möchte ich wirklich nicht verraten bzw. mehr kann ich auch gar nicht in Worte fassen. Es passieren in diesem Buch so viele mysteriöse Dinge, die den Leser immer wieder auf eine falsche Fährte bringen und wodurch man auch nicht genau sagen kann wie das Ganze endet. Während des Lesens hatte ich das Gefühl, ich befände mich in einem riesigen Zirkus, denn genau diese magische Atmosphäre hat dieses Buch versprüht. Ich kann es nur schwer erklären und man sollte es auf jeden Fall selbst gelesen haben. Ich kann mir auch vorstellen, dass es Fans von "Alice im Wunderland" gefallen könnte, weil es schon in diese Richtung geht. Wer so etwas mag oder wer generell magische und mysteriöse Geschichten liebt, der sollte bei Caraval unbedingt vorbeischauen. Für mich war es ein absolutes Highlight, welches ich nicht mehr in meinem Bücherregal missen möchte.

Die Charaktere

Weiter geht es mit den Charakteren und auch hier habe ich nichts auszusetzen. Ich mochte alle Personen aus diesem Buch sehr gerne - ok, bis auf den Vater der beiden Schwestern. Scarlett war eine tolle Protagonistin und ich konnte viele ihrer Ängste und Zweifel auch sehr gut nachvollziehen. Sie begegnet den Dingen mit Vorsicht, während sich ihre Schwester Tella gerne ins Abenteuer stürzt. Beide waren sie sehr verschieden und trotzdem auf ihre Art und Weise sympathisch. Julian - den männlichen Protagonisten - mochte ich ebenfalls total gerne, obwohl seine Rolle in dieser Geschichte erst zum Schluss bekannt wird.

Der Schreibstil

Nicht nur die Geschichte war sensationell, sondern auch der Schreibstil hat mir gleich zu Beginn gefallen. Das Buch ließ sich wunderbar lesen, denn durch die Schreibart konnte man die Magie förmlich spüren. Das klingt jetzt ein bisschen abgedreht, aber alle die es gelesen haben, wissen bestimmt was ich meine. Hier hat einfach alles zusammengepasst.

Fazit

Wie ihr sicherlich merkt, komme ich gar nicht mehr aus dem Schwärmen heraus. Dieses Buch konnte mich einfach von der ersten, bis zur letzten Seite fesseln. Hinzu kommt, dass ich so etwas in der Art noch nie gelesen habe und ich es immer klasse finde, wenn sich Autoren etwas völlig neues einfallen lassen. Aus diesem Grund kann ich das Buch nur jedem empfehlen, der gerne magische Geschichten liest.


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