Donnerstag, 23. März 2017

Rezension "Young Elites 1"




Preis: € 18,95 [D]
Einband: Gebunden
Seitenanzahl: 416
Altersempfehlung: ab 14
Meine Wertung: ♥ ♥ ♥ ♥
Reihe: 1. Band einer Reihe
Verlag: Loewe

Klappentext: Über Nacht verfärbten sich Adelinas wunderschöne schwarze Haare plötzlich silbern. Seit sie das mysteriöse Blutfieber überlebte, ist die Tochter eines reichen Kaufmanns gezeichnet und von der Gesellschaft verstoßen. Aber die Krankheit hat ihr nicht nur eine strahlende Zukunft genommen, sondern auch übernatürliche Kräfte verliehen. Und Adelina ist nicht die Einzige. Die Gemeinschaft der Dolche wird vom König gejagt und gefürchtet, denn mit ihren unerklärlichen Fähigkeiten sind sie imstande, ihn vom Thron zu stürzen. Doch dazu benötigen sie Adelinas Hilfe ...
 


Die Geschichte
 
Eigentlich hatte ich dieses Buch gar nicht auf dem Schirm, denn als ich am Anfang davon gehört habe, wollte ich es gar nicht so dringend lesen. Aus diesem Grund habe ich es erst einmal auf die Wunschliste gepackt, um später darauf zurückzukommen. Doch Mitte Februar hat mich plötzlich die Lust auf dieses Buch so sehr gepackt, dass ich es mir im Buchhandel schließlich mitnehmen musste. Im Moment stehe ich total auf High Fantasy und da hat sich die Geschichte eben angeboten. Außerdem wollte ich von der Autorin schon immer mal etwas lesen. Gesagt, getan! In meinem Urlaub habe ich das Buch schließlich verschlungen und den Kauf am Ende auch nicht bereut. Es war eine wirklich tolle Geschichte, die genau zu meiner derzeitigen Stimmung gepasst hat. Es geht hier um Menschen mit besonderen Fähigkeiten, die sie durch das sogenannte Blutfieber erhalten haben. Nur wenige Leute haben dieses überlebt und am Ende überstanden es tatsächlich nur die Kinder, die jedoch dafür einige äußere Veränderungen aufwiesen. Jahre später entwickelten einige dieser Kinder gewisse übernatürliche Fähigkeiten und werden seither als Mafettos beschimpft und von der Gesellschaft schlecht behandelt. Unter diesen Malfettos befindet sich unsere Protagonistin. Durch das Blutfieber haben sich ihre Haare silbern verfärbt und es wird gleich zu Beginn deutlich, wie sehr sie darunter zu leiden hat. Mehr möchte ich eigentlich nicht verraten, aber im Laufe der Geschichte tritt dann natürlich ihre Fähigkeit zum Vorschein und wir begleiten sie auf dem Weg zu einer Gruppe, die sich "Die Gemeinschaft der Dolche" nennen. Ich persönlich bin ohne große Erwartungen an die Geschichte herangegangen und hatte ehrlich gesagt auch kaum eine Ahnung, worum es darin geht. Die Erkenntnis, dass es ein Jugendbuch ist, welches weit in der Vergangenheit spielt und Fantasieelemente beinhaltet, hat eigentlich schon ausgereicht. Bis auf ein paar kleine Längen, hat es mir auch wirklich gut gefallen und besonders das Ende fand ich noch einmal richtig spannend.
 
Die Charaktere
 
Die Charaktere in diesem Buch empfand ich als gut ausgearbeitet, allerdings ist unsere Protagonistin anders als man es von Hauptcharakteren in Büchern gewohnt ist. Sie ist nicht unbedingt der typische Sympathieträger, aber wenn man ihre Vergangenheit kennt, dann kann man das auch irgendwie sehr gut nachvollziehen. Ich persönlich fand das mal ganz neu und erfrischend, jedoch musste ich mich trotzdem ein wenig daran gewöhnen. Gerade zum Schluss hat sie ein paar Dinge getan, die ich so nicht erwartet hätte, die das Ganze aber gleichzeitig spannend gemacht haben. Die Nebencharaktere konnte ich ehrlich gesagt nur schwer durchschauen, weil sie doch recht unnahbar waren, aber das war eindeutig so von der Autorin beabsichtigt. Eine Sache am Ende hat mich sogar ein wenig schockiert, denn auch hier hat die Autorin anders gehandelt als man es von solchen Geschichten gewohnt ist.
 
Der Schreibstil
 
Marie Lu's Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen. Er war unglaublich flüssig und super leicht zu lesen. Ich konnte mir alles wunderbar bildlich vorstellen und Dank der Karte, die am Anfang des Buches aufgeführt ist, war es sogar noch leichter. Hier habe ich wirklich nichts auszusetzen.
 
Fazit
 
Ein guter Auftakt für diese Geschichte und nach dem Ende dürfte es in Band 2 tatsächlich spannend weitergehen. Ich bin gespannt und habe dem Buch solange erstmal 4 Punkte gegeben, um noch ein wenig Luft nach oben zu lassen. Es gab wie gesagt ein paar Längen in der Mitte und ich musste mich doch ein wenig an die Art und Weise der Protagonistin gewöhnen. Ansonsten kann ich das Buch aber guten Gewissens weiterempfehlen.
 
 
 

Donnerstag, 16. März 2017

Neuzugänge Manga (Februar 2017)

Neben den Büchern, kann ich euch auch diesen Monat wieder jede Menge neue Manga zeigen. Ich habe viele sehr günstig ergattern können, doch auch hier möchte ich jetzt erstmal ein wenig zurücktreten, da der SUM (Stapel ungelesener Manga) in den letzten Monaten sehr angestiegen ist. Wie gesagt, werde ich im März sowieso nicht zum Shoppen kommen, sodass dieser Monat schon mal gesichert ist. xD Der Rest wird sich zeigen, aber ich werde mich damit nicht mehr so unter Druck setzen.
 
 
 
Kuro, Band 2-3 von Somato: Leider ist der linke Band etwas überbelichtet, was mir irgendwie jetzt erst auffällt. Ich hoffe, man kann es trotzdem einigermaßen erkennen. Die Fortsetzungsbände von diesem Manga musste ich mir einfach kaufen. Er ist unglaublich schön gezeichnet und bis zur Hälfte sogar in Farbe. *.* Ich freue mich schon sehr ihn bald zu lesen.
 
 
Shinshi Doumei, Band 1-4 von Arina Tanemura: Das war die Mangareihe, die ich sehr günstig im Comicladen ergattern konnte. Zwar fehlen mir noch einige Bände, aber immerhin habe ich schon mal die ersten 4 Teile zusammen. Ich liebe ja Arina Tanemuras Zeichenstil und daher dürfen ihre Geschichten einfach nicht in meinem Regal fehlen.
 

Last Exit Love, Band 2 von Mayu Sakai: Irgendwie gefällt mir dieses Foto nicht so, aber ich wusste nicht, wie ich es hätte sonst in Szene setzen sollen. Na ja, ich lasse es jetzt aber trotzdem so, denn schließlich geht es ja um meine drei Schätze auf diesem Bild. Der 2. Band von "Last Exit Love" war ein Pflichtkauf und den Panda daneben musste ich einfach mitnehmen. *.*
.
Death Note, Artbook von Tsugumi Ohba: Ein wunderschönes Artbook, an dem ich einfach nicht vorbeigehen konnte. Ich liebe ja "Death Note" und wollte schon immer etwas davon im Regal stehen haben. Diesmal musste ich es mir also gönnen und jetzt gehört es zu meiner Sammlung. Ich bereue den Kauf auch nicht, denn die Zeichnungen sind wunderschön und ich könnte sie die ganze Zeit betrachten.
 
 


Donnerstag, 9. März 2017

Rezension "Wie die Luft zum Atmen 1"




Preis: € 14,00 [D]
Einband: Broschiert
Seitenanzahl: 368
Altersempfehlung: ab 16
Meine Wertung: ♥ ♥ ♥
Reihe: 1. Band einer Reihe
Verlag: LYX

Klappentext: Alle hatten mich vor Tristan Cole gewarnt, mich angefleht, ihm aus dem Weg zu gehen. »Er ist ein Monster, er ist verrückt, und er ist tief verletzt, Liz«, hatten sie gesagt. »Er ist nichts als die hässlichen Narben seiner Vergangenheit.« Doch was sie alle ignorierten, war die Tatsache, dass auch ich ein bisschen verrückt und tief verletzt war, dass auch ich Narben hatte. Und keiner von ihnen bemerkte, dass ich an Tristans Seite endlich wieder atmen konnte. Denn nicht zu vergessen, wie man atmete, das war das Schwierigste, wenn man ohne die Menschen leben musste, die man von ganzem Herzen liebte.
 


Die Geschichte
 
Ich hatte mich sehr auf das neue Buch der Autorin gefreut, da mir "Verliebt in Mr. Daniels" von ihr so gut gefallen hat. Durch Zufall habe ich es dann im Buchladen entdeckt, mitgenommen und sogleich angefangen zu lesen. Viele sind ja auch sehr begeistert von dem Cover, wobei ich sagen muss, dass das jetzt nicht ganz so mein Geschmack ist. Leider lässt sich diese Meinung auch auf die Geschichte übertragen. Ich habe Großartiges erwartet, doch irgendwie konnte es meine Erwartungen nicht erfüllen und hat mich daher sehr enttäuscht. Die Geschichte an sich ist nicht schlecht, denn es geht hier um zwei Menschen, die alles in ihrem Leben verloren haben und sich gegenseitig in dieser schweren Phase Trost spenden. Es waren ein paar schöne Zitate enthalten und die Erlebnisse der beiden konnte mich auch berühren, doch irgendwann war mir das alles zu viel Drama. Anfangs konnte es mich wie gesagt noch berühren, aber ab einen bestimmten Zeitpunkt war es so vorhersehbar und leider ziemlich schnulzig. Die Spannung zum Schluss hat das Ganze zwar etwas aufgepeppt, aber es waren für mich einfach zu viele Zufälle, die die Geschichte etwas unrealistisch gemacht haben. Die letzten Seiten waren für mich dann entscheidet für die Bewertung und obwohl es so geendet hat wie ich es mir erhofft habe (bzw. es schon vorausgesehen habe), hat es meine Punktevergabe noch verschlechtert. Ich habe zwischen 3 und 4 Punkten geschwankt, doch leider wurde daraus nur ein mittelmäßiges Ergebnis. Wie gesagt, gab es natürlich auch schöne Momente in diesem Buch, aber wenn jemand auf einer Seite 10x das Wort "Ich liebe dich" in den Mund nimmt, dann ist es mir einfach zu viel des Guten. Weniger ist halt manchmal einfach mehr.
 
Die Charaktere
 
In diesem Buch haben mir eigentlich nur die zwei Hauptcharaktere gefallen und die Tochter der Protagonistin fand ich auch noch sehr süß. Den Rest fand ich eher so mittelmäßig, wobei es da noch einen älteren Mann gab, der mir ebenfalls sympathisch war, aber komischerweise von der ganzen Kleinstadt gemieden wurde. Dabei war es für mich genau umgekehrt, denn ich fand eher die anderen Leute aus der Kleinstadt etwas suspekt. Besonders die beste Freundin von Liz ging mir mit ihren vulgären Ausdrücken richtig auf die Nerven. Ich habe einfach nicht verstanden, warum sie mit ihr befreundet ist, denn irgendwie war sie das komplette Gegenteil von ihr. Da es hier aber zum größten Teil um Tristan, Liz und Emma ging, konnte ich über die anderen Charaktere ein wenig hinwegsehen.
 
Der Schreibstil
 
Genau wie in "Verliebt in Mr. Daniels", hat Brittainy C. Cherry auch hier wieder eine poetische Sprache benutzt. Wie schon oben erwähnt, gab es wirklich einige schöne Zitate, die mich sehr berührt haben. Ab einen gewissen Zeitpunkt wurde es mir in diesem Buch jedoch zu viel und es entwickelte sich daraus eine kleine Schnulze. Dieses Gefühl hatte ich in ihrem anderen Roman nicht, weshalb es mich auch so enttäuscht hat.
 
Fazit
 
Leider hat mir das Gesamtpaket dieses Buches nur mittelmäßig gefallen, auch wenn es durchaus einige schöne Szenen gab. Ich habe es beim Lesen immer wieder mit ihrem anderen Roman verglichen, was vermutlich auch dazu geführt hat, dass meine Erwartungen nicht erfüllt wurden. Obwohl das andere Buch ja ebenfalls schnulzig geschrieben war, empfand ich es dort überhaupt nicht als störend. Ob es einfach nur an dem Thema lag oder weil ich nicht in der richtigen Stimmung war, das kann ich leider nicht sagen. Fakt ist aber, dass ich hier nicht mehr als 3 Punkte vergeben kann und nun stark überlege, ob ich die weiteren Bände aus dieser Reihe lesen soll. Ich denke, das werde ich dann wohl spontan entscheiden. Es gibt also nur eine bedingte Empfehlung von mir, obwohl ich durchaus verstehen kann, dass es auch vielen Lesern gefällt. Man muss sich halt nur auf viel Herzschmerz und Romantik einstellen.