Mittwoch, 23. November 2016

Rezension "Die Insel der besonderen Kinder"




Preis: € 12,99 [D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 416
Altersempfehlung: ab 12
Meine Wertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Reihe: 1. Band einer Trilogie
Verlag: Knaur

Klappentext: Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind … Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Schauergeschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich gibt.
 


 
Die Geschichte
 
Ein weiteres Highlight im Oktober war dieses Buch, welches ich mir aufgrund der Verfilmung zugelegt und endlich gelesen habe. Auf meiner Wunschliste stand es aber schon viel länger, doch manchmal muss man ein bisschen Zeit verstreichen lassen, bis man doch noch danach greift. Deshalb mag ich auch meinen SUB so gerne, denn ich bin der Meinung, dass jedes Buch irgendwann an die Reihe und seinen richtigen Zeitpunkt bekommt. Jetzt jedoch zurück zu "Die Insel der besonderen Kinder", das mir unglaublich gut gefallen hat. Es war im nachhinein ganz anders als ich gedacht habe, doch genau das macht die Geschichte so fantastisch. Ich finde die Idee unglaublich außergewöhnlich und die Bilder dazu machen das Buch zu etwas Besonderem. Zusammengefasst geht es um Jacob, der seinen Großvater tot in seinem Garten vorfindet und dabei etwas Außergewöhnliches im Wald entdeckt. Dieses Etwas sieht so aus, wie sein Großvater immer die Ungeheuer in seinen früheren Geschichten beschrieben hat. Doch Jacob glaubt schon lange nicht mehr an die Echtheit seiner Geschichten, denn darin kommen auch Kinder mit besonderen Fähigkeiten vor, die auf einer Insel leben sollen. Seitdem er seinen Opa jedoch gefunden hat, wird Jacob von füchterlichen Albträumen geplagt und wird schon bald von seinen Eltern zu einem Psychater geschickt. Diesem vertraut er seine Ängste an und versucht dabei selbst sein Trauma zu verarbeiten. Er begibt sich noch einmal in das Haus seines Opas und findet dort die Fotos der besonderen Kinder. Schließlich siegt seine Neugier und er geht zusammen mit seinem Vater auf die Insel, um dort Nachforschungen anzustellen. Was er dort findet, übersteigt seine Vorstellungskraft und hat auch mich wirklich überrascht. Ich wusste nicht, dass sich die Geschichte in so eine Richtung entwickelt, umso begeisterter war ich von dieser Idee. Ich habe mich echt gefragt, warum ich das Buch erst so spät gelesen habe, doch jetzt kann ich zumindest direkt den Film danach schauen. Auf diesen freue ich mich nämlich auch sehr und bin gespannt wie es umgesetzt wurde.
 
Die Charaktere
 
Jacob ist ein relativ normaler Teenager, der mir ganz sympathisch war und mir von Seite zu Seite besser gefallen hat. Seine Neugier hat auch in mir Abenteuerlust geweckt, sodass ich mich immer gefreut habe, wenn ich mit ihm auf Reisen gehen konnte. Auch die besonderen Kinder haben mir gefallen, denn sie haben alle einen außergewöhnlichen Charakter und wirken genau so, wie man sie sich anhand der Fotos vorgestellt hat. Hier hat mir besonders ein Mädchen gefallen (deren Namen ich schon wieder vergessen habe xD).
 
Der Schreibstil
 
Ein toller Schreibstil, der mich schon ab der ersten Seite fesseln konnte. Ransom Riggs schreibst wirklich so, dass man sich alles sehr gut bildlich vorstellen kann. Die Fotos, die sich in diesem Buch befinden, machen das ganze noch bildhafter und passen perfekt dazu. Besser hätte man es wirklich nicht darstellen können.
 
Fazit
 
Ein unglaublich tolles Buch, mit außergewöhnlichen Fantasyelementen, die ich in dieser Richtung noch nie gelesen habe. Ich habe mir ja schon viel von der Geschichte erhofft, aber letztendlich hat es meine Erwartungen noch übertroffen. Natürlich bin ich jetzt auch auf die Verfilmung gespannt und auf die zwei Fortsetzungsbände, die ich auf jeden Fall bald lesen werde.
 
 

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