Dienstag, 6. September 2016

Rezension "Weil ich Layken liebe"




Preis: € 9,95 [D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 384
Altersempfehlung: ab 14
Meine Wertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Reihe: 1. Band einer Trilogie
Verlag: dtv

Klappentext: Was, wenn du die große Liebe triffst und das Leben dazwischenkommt? Nach dem Unfalltod ihres Vaters zieht die 18-jährige Layken mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Texas nach Michigan. Nie hätte Layken gedacht, dass sie sich dort bereits am ersten Tag Hals über Kopf verliebt. Und dass diese Liebe mit derselben Intensität erwidert wird. Es sind die ganz großen Gefühle zwischen Layken und Will. Das ganz große Glück - drei Tage lang. Denn dann stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg…
 


Die Geschichte
 
Ich stelle euch heute bewusst nur den 1. Band dieser Trologie vor, denn ich finde, dass die Autorin es hätte dabei belassen sollen. Der 2. Band war zwar auch noch ganz schön, aber er ist nicht zwingend notwendig für die Geschichte. Der letzte Teil war dann leider eine absolute Enttäuschung, denn hier erfährt man den Anfang der Geschichte nur noch mal aus Wills Sicht und das mit kaum neuen Infos.
Da "Weil ich Layken liebe" aber ohne Cliffhanger endet, kann man das Buch ganz beruhigt lesen.
Nun aber zum 1. Band, der für mich damals ein Monatshighlight war und wo mich Layken und Will als Liebespaar sehr verzaubert haben.  Ich mochte die Geschichte sehr und irgendwie hat es mich ein bisschen an Aria und Ezra aus "Pretty little liars" erinnert. Das ist aber keinesfalls negativ, sondern durchaus positiv gemeint. Die Poertry Slams zwischendurch haben der Geschichte noch zusätzlich etwas Besonderes verliehen und deshalb konnte ich dem Ganzen nur die volle Punktzahl geben. Für mich war es eine tolle Liebesgeschichte, die vor allem mal nicht oberflächlich, sondern auch sehr tiefgründig war. Mehr möchte ich zu dieser Geschichte gar nicht sagen, denn es ist besser, wenn man sich von den Gefühlen des Buches überraschen lässt.
 
Die Charaktere
 
Layken und Will gehören mittlerweile zu einen meiner liebsten Charaktere, da sie einfach nur ein wundervolles Liebespaar abgeben. Ehrlich gesagt haben mir in diesem Buch fast alle Charaktere gefallen, denn Colleen Hoover hat das Talent, Personen und deren Gefühle einfach wunderschön zu beschreiben. Es gab so vieles in dieser Geschichte zu entdecken und ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viel Mut und Kraft die beiden Protagonisten aufbringen konnten. Übrigens erfährt man hier auch einiges über die Nebencharaktere, was aber nicht gezwungen rüberkam, sondern immer mal wieder am Rande erwähnt wurde und die Geschichte perfekt abgerundet hat.
 
Der Schreibstil
 
Der Schreibstil von Colleen Hoover ist für mich etwas Besonders, denn er war mit der Grund, warum mir das Buch so gut gefallen hat. Ich finde, sie kann Gefühle unheimlich gut beschreiben und hinzu kommen die wunderschönen Poetry Slams, die es hier zu entdecken gibt. Ich denke aber, dass es in dieser Hinsicht auch ein bisschen Geschmackssache ist, denn für einige könnte dies zu kitschig sein. Hier muss sich natürlich jeder bewusst sein, worauf er sich einlässt und dass es bei diesem Buch eben hauptsächlich um eine Liebesgeschichte geht.
 
Fazit
 
Wer das alles mag, dem kann und möchte ich das Buch von ganzem Herzen empfehlen, denn es lohnt sich wirklich es zu lesen. Ob ihr euch danach auch die weiteren Bände zu Gemüte führen wollt, das müsst ihr natürlich selbst entscheiden. Wenn ich vorher gewusst hätte was mich erwartet, würde ich persönlich die Fortsetzungen nicht noch einmal lesen.
 
 

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