Dienstag, 19. März 2013

Die Tribute von Panem

Wahrscheinlich denken jetzt die meisten so etwas wie: Schon wieder eine Rezension zu Panem? - oder - Hat sie die Bücher erst jetzt gelesen? oO 
Meine Antwort lautet: Ja, habe ich! xD
Ehrlich gesagt weiß ich auch nicht so recht, warum ich es nicht schon viel früher getan habe. Eigentlich wurde ich erst durch den Film so richtig aufmerksam auf die Trilogie und als ich mir dann den Schuber (Abbildung oben) bestellt habe, stand er eine ganze Weile ungelesen im Regal, bis ich irgendwann richtig Lust auf den 1. Band bekommen habe. Nach einer weiteren Pause - weil ich nicht wollte, dass die Geschichte endet - habe ich dann mit Band 2 und 3 weitergemacht. Nun ist die Trilogie auch für mich beendet und ich verspüre einen großen Drang etwas darüber zu schreiben. Diese Rezension wird wohl ein wenig anders werden, denn sie ist mehr für mich selbst gedacht, weil ich diese unglaubliche Geschichte gerne noch einmal zusammenfassen möchte. 
Achtung! Es wird also jede Menge Spoiler geben!

Autor: Suzanne Collins
Titel:  "Die Tribute von Panem" oder auch "The Hunger Games"
Verlag: Oetinger
Genre: Distopy (Jugendbuch)
FSK: Ab 14 Jahren
Seiten: 1280
Format: Schuber
Erscheinungstermin: November 2012
Verkaufspreis: € 39,95
Klappentext: Überwältigend! Von der Macht der Liebe in grausamer Zeit ... Nordamerika existiert nicht mehr. Kriege und Naturkatastrophen haben das Land zerstört. Aus den Trümmern ist Panem entstanden, geführt von einer unerbittlichen Regierung. Alljährlich finden grausame Spiele statt, bei denen nur ein Einziger überleben darf. Als die sechzehnjährige Katniss erfährt, dass ihre kleine Schwester ausgelost wurde, meldet sie sich an ihrer Stelle und nimmt Seite an Seite mit dem gleichaltrigen Peeta den Kampf auf. Wider alle Regeln rettet er ihr das Leben. Katniss beginnt zu zweifeln - was empfindet sie für Peeta? Und kann wirklich nur einer von ihnen überleben? Eine faszinierende Gesellschaftsutopie über eine unsterbliche Liebe und tödliche Gefahren, hinreißend gefühlvoll und super spannend.
Quelle: Amazon


Der Schuber

Mittlerweile mag ich den Schuber genauso gerne wie den vorherigen Schuber. Da es ihn aber nur noch überteuert gab und ich unbedingt alle Bände zusammenkaufen wollte, musste ich zur neueren Version greifen. In mein Bücherregal passt er aber gut hinein und fällt durch das orange/gelb auch sofort auf. Ich finde es toll, dass auf jedem Band der Spotttölpel zu sehen ist, was in der Geschichte ja eine große Rolle spielt. Diese Bücher werden also nicht nur inhaltlich, sondern auch äußerlich immer etwas Besonderes für mich bleiben, da es mein erster Schuber ist. :)

Die Geschichte

Wie ich ja schon oben erwähnt habe, habe ich den Film letztes Jahr gesehen und bin so erst auf die Bücher aufmerksam geworden. Ich wusste zwar von der Geschichte, aber irgendwie hat mich der Film zu der Zeit mehr interessiert, weil viele meiner Freunde  davon geschwärmt haben. Als ich ihn mir dann auf DVD angeschaut habe, hat mich die Geschichte so mitgerissen, dass ich sofort die Bücher kaufen musste. Trotzdem wollte ich erstmal ein wenig Abstand zum Film gewinnen, damit ich mich voll und ganz auf das Buch konzentrieren konnte. Aus diesem Grund habe ich erst dieses Jahr mit dem 1. Band begonnen, der mich sofort wieder nach Panem befördert hat. Obwohl ich den Film schon gesehen hatte und demnach wusste was passiert, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Es gab so viele Details, die ich vorher gar nicht wusste und die mir erst da richtig bewusst wurden. Zum Beispiel fand ich Peeta im Buch wesentlich sympathischer als im Film. Das hat jetzt überhaupt nichts mit dem Schauspieler zu tun, sondern eher damit, dass einige Szenen zwischen Katniss und Peeta anders dargestellt wurden. Erst zum Ende des Films wird deutlich, dass er Katniss die ganze Zeit beschützen wollte, wohingegen im Buch schon zu Beginn der Spiele sein liebevoller Charakter deutlich zum Vorschein kommt. Das ist aber auch das einzige, was ich an der Verfilmung etwas schade fand, ansonsten gefiel sie mir nämlich sehr gut. Einer der traurigsten Momente im 1. Band war für mich der Tod von der kleinen Rue. Hier kamen mir bei Film und Buch die Tränen. Wie grausam müssen Menschen sein, wenn sie sich über solche "Tödlichen Spiele" im Fernsehen amüsieren, in denen sich Teenager und teilweise sogar noch Kinder umbringen? Eine schockierende Vorstellung, die einen sehr nachdenklich stimmt. Schon in unserer heutigen Zeit nehmen die ganze TV-Shows immer mehr zu, in denen es nur um Skandale geht, die jede Menge Erfolgsquoten bringen sollen. Wie abwegig ist es da, dass wir Menschen irgendwann auch mal zu solch einem Punkt gelangen könnten? Ich glaube, dass hat mich am meisten mitgenommen. Natürlich ist es nur Fiktion und in dieser Version wohl nicht unbedingt möglich, aber so ganz ausschließen kann man es auch nicht. Es gibt genug kranke Menschen auf dieser Welt, die alles für Geld und Erfolg tun würden. 
In Band 2 feiern Katniss und Peeta dann ihren gemeinsamen Sieg und machen eine Tour durch alle Distrikte. Doch während sich die meisten für das tragische Liebespaar aus Distrikt 12 freuen, ist Präsident Snow überhaupt nicht begeistert darüber, dass diesmal zwei Sieger aus den Hungerspielen hervorgegangen sind. Katniss hat ihn, in dem Moment als sie die giftigen Beeren zum Vorschein brachte und gemeinsam mit Peeta Selbstmord begehen wollte - seiner Meinung -, ausgetrickst und vor ganz Panem bloßgestellt. Da der Präsident so etwas nicht dulden kann, fängt er an Katniss zu erpressen und droht ihr alles zu nehmen was ihr wichtig ist, wenn sie es nicht schafft die Sache wieder in Ordnung zu bringen. 
In diesem Band merkt man zum ersten Mal, dass die Hungerspiele auch bei Katniss ihre Spuren hinterlassen haben. Die Drohung von Präsident Snow ist das Schlimmste, was ihr nach den Spielen passieren konnte, denn nun hat er nicht nur sie, sondern auch ihre Familie und Freunde im Visier. Gleichzeitig wird aber auch deutlich, dass Katniss langsam zum Symbol eines Widerstandes wird. In einigen Distrikten fangen die Menschen an gegen das Kapitol zu rebellieren und es scheint unmöglich für sie, das alles wieder hinzubiegen. Immer wieder fragt sie sich, ob die Aktion mit den Beeren nicht tatsächlich eine größere Bedeutung hatte als ihr bewusst ist. Doch damit nicht genug, denn als die 75. Spiele anstehen und das sogenannte Jubel-Jubiläum ankündigen, hält das Kapitol eine ganz besondere Überraschung für die Bewohner von Panem bereit. Diesmal sollen zwei Siegertribute aus jedem Distrikt antreten und das bedeutet auch für Katniss und Peeta, dass sie zurück in die Arena müssen. In diesem Band passieren so viele unverhoffte Dinge, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Besonders als die Arena plötzlich in die Luft gesprengt wird und Katniss nach Distrikt 13 - dem eigentlich zerstörten Distrikt - befördert wird, fand ich unglaublich interessant. Ich habe mir zwar schon gedacht, dass es noch irgendwas mit Distrikt 13 auf sich hat, jedoch nicht in dieser Art und Weise. Nach ihrem Ausbruch aus der Arena, erfährt Katniss, dass Distrikt 12 vollständig zerstört wurde und dass es nur wenige mit Gales Hilfe nach Distrikt 13 geschafft haben. Darunter sind auch ihre Schwester und ihre Mutter. An diesem Punkt beginnt der 3. Band, der für mich eigentlich fast den schlimmsten Teil der Geschichte beinhaltet. Wobei die Grausamkeit ja schon mit den Hungerspielen anfing, jedoch dachte ich an vielen Stellen, dass es nicht mehr schlimmer für Katniss werden konnte. Allerdings habe ich mich geirrt, denn Peeta konnten sie nicht retten und nach Distrikt 13 befördern. Er wurde zusammen mit einigen anderen Siegertributen vom Kapitol gefangen genommen und gefoltert. Schon da habe ich unglaublich mit Katniss mitgelitten und es wird auch immer häufiger deutlich, dass sie langsam an dem ganzen Krieg - in dem sich nun ganz Panem befindet - kaputt zu gehen scheint. Als es den Rebellen dann irgendwann möglich ist, Peeta aus den Fängen des Kapitol zu befreien und ihn ebenfalls nach Distrikt 13 zu befördern, dachte ich, dass nun alles gut werden würde. Doch auch hier überrascht Suzanne Collins ihre Leser, denn nachdem Peeta plötzlich versucht Katniss zu töten, wird deutlich, dass er nicht mehr er selbst zu sein scheint. Das Kapitol hat aus ihm eine Mutation gemacht und ihn dazu ausgerichtet Katniss - den Spotttölpel und das Symbol des Widerstands - zu zerstören. Ich weiß nicht, wie oft ich in diesem Teil geweint habe, aber ich musste manchmal echt eine Pause einlegen, weil ich die Wörter kaum noch erkennen konnte. Das klingt jetzt vielleicht etwas übertrieben, aber so war es tatsächlich. Bei Büchern kommen mir eigentlich selten die Tränen, aber die Geschichte ist so emotional, dass man einfach mit den Charakteren mitleidet. Als der Krieg sich schließlich zuspitzt und mittlerweile alle Distrikte eingenommen wurden, arbeiten die Rebellen sich zum Kapitol vor. Darunter ist auch Katniss, einige der Siegertribute, Gale (ihr Freund aus Kindertagen) und schließlich auch Peeta, dem es ein wenig besser zu gehen scheint. Er hat zwar hin und wieder noch seine Ausbrüche, doch Mithilfe der anderen beginnt er langsam wieder zu begreifen, wer der wahre Feind ist. Auch Katniss Stärke tritt langsam wieder zum Vorschein, denn nun hat sie nur noch ein Ziel: Präsident Snow eigenhändig zu töten! 
Dass in diesem Krieg einige Charaktere sterben würden, die mir sehr am Herzen liegen, hatte ich mir schon fast gedacht, doch dass am Ende der Mensch stirbt, für den Katniss in die Spiele gegangen ist, hätte ich nicht gedacht. Der schlimmste Moment war für mich also der Tod von ihrer kleinen Schwester Prim, die neben all den toten Kindern und Jugendliche ebenfalls in Flammen aufgeht. Währenddessen habe ich "People help the people" von Birdy gehört, was im Nachhinein nicht so gut war, denn jetzt wird mich das Lied für immer an diese traurige Szene erinnern. Die Melodie passte so gut dazu, dass ich beinahe selbst Katniss zu sein schien. Ich habe so etwas noch nie erlebt, denn normalerweise kann ich ein Buch problemlos beiseite legen und mich auf etwas anderes konzentrieren. Aber in diesem Moment ging es nicht, denn die Geschichte hat mich bis zur  letzten Seite gefesselt. Ich habe einige Rezensionen gelesen, in denen die Leser nicht so begeistert von der abgehakten Schreibweise in diesem Band waren. Ich hingegen muss sagen, dass ich gerade das ziemlich fesselnd und realistisch fand. Kein Mensch und schon gar nicht ein 17.Jähriges Mädchen würde so etwas einfach ohne geistige Schäden (von den körperlichen Verletzungen mal abgesehen) überleben. Jeder wäre nach so einem Vorfall kaum ansprechbar und völlig versunken. Es war also durchaus verständlich, dass die Autorin in diesen Punkten ein wenig abgehakt geschrieben hat, denn immerhin hatte Katniss in dieser Zeit kein Gefühl für Raum und Zeit. Für mich war es sehr erschreckend zu sehen, was aus dem anfangs starken Mädchen, das für ihre Schwester die Hungerspiele bestreitet hat, geworden ist. Umso erstaunlicher fand ich es, dass sie sich dann doch noch mal gefangen hat, um ein letztes Mal Präsident Snow gegenüber zutreten. Und dann passierte das, womit ich insgeheim gehofft hatte. Sie tötete nicht ihn (was sowieso nicht mehr nötig war, da ihn sein eigenes Gift letztendlich zum Verhängnis wurde), sondern Coin, die Rebellin aus Distrikt 13 und zukünftige Präsidentin von Panem. Warum sie das tat? Weil Coin keineswegs besser war als Snow. Um das Kapitol zu stürzen, nahm sie so einiges in Kauf, auch den Tod vieler Kinder, unter anderem dem von Prim. Es wurde zwar nicht richtig bestätigt, aber es ist so gut wie sicher, dass sie dahintersteckte. Denn nachdem sie die Führung übernommen hatte, wollte sie noch einmal die Hungerspiele veranstalten, und zwar mit den Kindern aus dem Kapitol. Das hat mich so schockiert, denn da wurde zum ersten Mal richtig klar, dass auch sie für Macht und Erfolg über Leichen geht. Katniss Entscheidung war - meiner Meinung nach - also völlig richtig. Was können bitteschön die Kinder des Kapitols dafür, dass die Kinder und Jugendlichen aus den Distrikten in einer Arena um ihr Überleben kämpfen mussten? Natürlich führten sie bis dato ein besseres Leben als der Rest von Panem, aber trotzdem wäre es nicht fair mit ihnen das Gleiche zu veranstalten. Damit ist die neue Führung keineswegs besser als die Alte und Panem stände wieder am Anfang. Deshalb war es für mich die richtige Entscheidung und die einzige Lösung das Buch wenigstens ein bisschen gut ausgehen zu lassen. Denn von einem Happy End kann man hier nicht wirklich sprechen. Zwar leben Katniss und Peeta später zusammen und bekommen sogar zwei Kinder, aber die Hungerspiele und den Krieg werden sie nie vergessen. Ich fand das Ende also sehr bewegend, denn es macht einen nachdenklich. 
Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass ich Katniss' Entscheidung, das restliche Leben mit Peeta und nicht mit Gale zu verbringen, nachvollziehen kann. Gale ist ihr in vielen Dingen einfach zu ähnlich und ich glaube nicht, dass es auf Dauer zwischen den beiden funktioniert hätte. Wie im Buch schon beschrieben wurde, ist Peeta der "Löwenzahn" und das Gegenstück zum "Spotttölpel". Er ist der Ruhepol, der all seine Energie in das Malen und Backen steckt und nicht in das benutzen von irgendwelchen Waffen, um irgendwelche Menschen oder Tiere zu töten. Er ist so anders als Katniss und trotzdem ist er so unglaublich mutig und würde jederzeit wieder sein Leben für sie hergeben. Das ist das, was ich an ihm so geschätzt habe. Beide haben sie fast ihre gesamte Familie im Krieg verloren, doch wenigstens haben sie noch einander. Das ist zwar nicht viel, aber es reicht zum Überleben. 
So .. und an dieser Stelle mache ich jetzt lieber Schluss, sonst wird der Text noch länger. Ich bin ja mal gespannt, ob sich mein Gelaber überhaupt jemand durchliest. xD Bitte bedenkt, dass das einfach meine ganz persönliche Meinung und Sichtweise von den Büchern ist. Ich kenne mich nicht wirklich mit Politik und diesem ganzen Kriegskram aus, aber ich wollte einfach nur mal zum Ausdruck bringen, was ich von diesem Thema und dieser Geschichte halte. Die Rubriken "Charaktere" und "Schreibstil" lass ich jetzt einfach mal aus, denn das habe ich ja zwischendurch schon erwähnt. Es gab für mich viele bedeutende Charaktere und hier noch mal meine Lieblinge: Katniss, Peeta, Gale, Prim, Rue, Cinna, Finnick, Haymitch, Boggs, Meg & Beetee.  

Fazit

Spoiler Ende!
Einer der genialsten Bücher, die ich je gelesen habe. Okay, ich habe noch nicht so viel in meinem Leben gelesen, aber ich glaube, dass es weitere Bücher (besonders Trilogien) schwer haben werden, da mitzuhalten. Es ist schwer zu beschreiben, was mich daran so fasziniert hat, denn eigentlich ist es eine grausame Geschichte. Ich denke, man muss es einfach selbst gelesen haben, um den Umfang des Ganzen zu begreifen. Ein großes Lob an die Autorin, die damit für mich ein kleines Meisterwerk erschaffen hat. Grausam und brutal, aber trotzdem voller Hoffnung und ein wenig Liebe. Allerdings finde ich nicht dass es ein Jugend- und Kinderbuch ist, sondern eher ein Buch für ältere Jugendliche sowie Erwachsene Leser. 

Band 1 - 3
Aufmachung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Handlung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Spannung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Charaktere: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Schreibstil: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Ergebnis: 5,0

Insgesamt:


(5 von 5 möglichen Punkten)

Kommentare:

  1. Oh ich bin so neidisch auf dich das du dieses tolle Schuber hast *___*..
    aber als ich mit der Triologie angefangen hab gabs ja noch nicht mal Band 3 und so hab ich nur die einzelnen Buecher :((..
    Ich find dieses Schuber soooo toll *_______*
    und ja Tribute is einfach eine mega geniale Triologie, einer meiner Lieblinge ♥

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    1. Ich hatte die Bücher auch damals bei dir gesehen und ich weiß noch, dass du total begeistert warst, aber irgendwie hatte ich das zu dem Zeitpunkt wieder vergessen. >o< Erst durch den Film ist mir das dann wieder eingefallen.
      Ich finde aber die einzelnen Bücher auch total schön. ♥

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  2. Du hast PANEM beendet... ein Wunder ist geschehen :D :D
    Tolle Rezi :)

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    1. Ohh man, ich bin die langsamste Leserin der Welt im Vergleich zu dir :´D

      Aber ich hab's tatsächlich geschafft xD

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  3. Jaaa, ich habe mir alles durchgelesen und bin echt deiner Meinung. Panem ist mein absolutes Lieblingsbuch und zwar WEIL man, wenn man es aus der Hand gelegt hat, es immer noch nicht mit sich trägt. So viele schreckliche Dinge geschehen, die einem jedes Mal den Atem rauben.
    Finnicks Tod fand ich auch sehr schlimm, weil Annie (hieß sie so? *rot werd* ist schon wieder so lange her^^) ganz alleine ist. Das fand ich sehr, sehr schlimm. Dafür freue ich mich umso sehr, dass Sam Claflin seine Rolle verkörpern wird. Er ist perfekt dafür ;-)
    Allgemein finde ich die Schauspieler alle klasse. Besonders Jennifer Lawrence und Josh Hutcherson. ;-)
    Zu Katniss Auswahl: Ich hätte für mich sofort Peeta genommen :-D Aber für Katniss hätte ich Gale besser gefunden. Nunja...sie hat ihn ja auch nicht genommen, wegen der Sache mit Prim, weil er die Bombe ja gebaut hat. Verstehe ich schon...aber rein von der Einstellung her und dem Charakter an sich, wäre er meiner Meinung besser für sie gewesen.
    Das mit Prim war tatsächlich ein Schlag ins Gesicht.
    Was mich jedoch genauso geschockt hat, war, dass Katniss DAFÜR gestimmt hat, dass es weitere Hungerspiele mit den Kindern aus dem Kapitol geben soll...das fand ich schon echt krass, weil ich genau deiner Meinung bin: Die werden in all das hinein geboren und genießen es natürlich, weil sie gar nichts anderes kennen und ja teilweise - wie z.B. Cato - sogar für die Spiele vorbereitet werden.
    Wegen all dem kann ich mir den Film auch nicht so oft ansehen, weil die Stimmung einfach traurig und angespannt ist. Ne Freundin wollte den Film an Silvester gucken...NEVER! Das geht dann einfach nicht...
    Ich fand den letzten Band, den ich selbst leider auch gar nicht besitze, etwas schlechter als die Vorgänger. Ka, woran es lag, weil die Story ja eigentlich passt.
    Gerade das mit Peeta fand ich echt krass O.o Schon, wo er immer seine Reden halten musste und man sah, dass er gefoltert wurde. Und dann ist er wieder da und vollkommen irre geworden.
    Da bin ich echt mal gespannt, wie das in "real" im Film aussehen wird...wobei die den ja wieder in zwei Teile aufteilen, wie bei HP und Twilight...
    Geld, Geld, Geld...und da wären wir wieder beim Thema...
    So...jetzt habe ich auch noch gelabert...tut mir leid :-D
    Echt tolle Rezi! Fand ich klasse, dass du all das, was du gefühlt hast, auch geschrieben hast. Ist ja nicht schlimm, dass es so lange geworden ist. Finde ich gerade gut ;-)

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    1. Hehe .. hätte ich nicht gedacht, dass sich jemand diesen langen Text durchliest. Meinen Respekt. ;)
      Du hast es genau auf den Punkt gebracht. Es ist wirklich ein Buch, über das man auch nach dem Lesen noch nachdenkt. Das bewirken nur wenige Bücher bei mir, daher ist es auf jeden Fall ein Highlight.
      Finnicks und Prims Tod waren wirklich schrecklich. Ich bin aber wirklich mal gespannt wie sie im Film umsetzen werden. Bin wirklich sehr gespannt auf die weiteren Schauspieler. Ich finde die meisten auch sehr passend, außer Johanna (oder wie sie noch mal hieß xD), die hat auf den ersten Blick irgendwie nicht meiner Vorstellung entsprochen.^^ Aber das kann sich im Film ja noch ändern.
      Hm... das Katniss für die Hungerspiele gestimmt hat, hat mich auch ein wenig verwirrt. Aber im Endeffekt war sie ja dagegen, sonst hätte sie Coin ja nicht getötet. Trotzdem verstehe ich den Sinn dahinter nicht so ganz, weil sie hätte ja trotzdem mit "Nein" stimmen können. Vielleicht war sie in dem Moment einfach überfordert oder sie wollte Coin in Sicherheit wiegen. Da würde ich echt gerne mal die Autorin fragen. xD
      Ja, ich kann verstehen, dass du den Film nicht an Silvester schauen wolltest. Da muss man einfach für in Stimmung sein und auf einer Party sollte man dann doch lieber einen lustigen Film oder sowas schauen.
      Freut mich, dass dir meine ehrliche Rezi gefallen hat. Dieser Text bedeutet mir sehr viel, weil wirklich das geschrieben habe, was ich dabei gefühlt habe.

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