Sonntag, 2. Dezember 2012

Haus der Freundschaft


Heute gibt's mal wieder eine Buchrezi von mir. "Haus der Freundschaft" von Mary Nickson hat mich in den letzten Tagen begleitet. 

Autor: Mary Nickson
Titel: Haus der Freundschaft
Verlag: Diana
Genre: Roman
FSK: Ich würde es ab 14 Jahren empfehlen
Seiten: 512
Format: Taschenbuch
Erscheinungstermin: April 2011
Verkaufspreis: € 8,99
Klappentext: Nach der Trennung von ihrem Mann will Louisa noch einmal ganz von vorn anfangen. Sie reist zu einem Schreibseminar in die schottischen Highlands, wo sie in der sanftmütigen Marnie schnell eine enge Vertraute findet. Doch als Christopher in ihr Leben tritt, wird die Freundschaft der Frauen auf eine harte Probe gestellt.

Meine Meinung...

...zur Geschichte!

Nach längerer Zeit mal wieder ein Buch von meiner Oma, was sie mir Anfang des Jahres geschenkt hat. Zuerst hat es mich nicht so wirklich angesprochen, aber vor kurzem habe ich so richtig Lust auf diese Geschichte bekommen. Ich habe noch nie etwas über Schottland gelesen und war deshalb sehr gespannt auf dieses Land. Ich muss sagen, dass ich sehr schnell in die Geschichte hineingefunden habe, auch wenn ich anfangs ein wenig verwirrt war, da wir zuerst einen Einblick in die Kindheit von Marnie bekommen. Erst später beginnt die eigentlich Handlung, in der es dann auch um Louisa und Christopher geht. Alle 3 Hauptcharaktere nehmen an einem Schreibseminar teil, weil sie sich dadurch einen Neuanfang erhoffen. Ich schreibe ja selber auch hin und wieder, daher war ich total gespannt auf das Seminar, so als würde ich es selbst besuchen. xD An dem Schreibkurs nehmen auch noch ein paar andere Leute teil, die hier aber alle nur eine Nebenrolle spielen. Der Fokus liegt hier also auf Louisa, Marnie und Christopher. Es geht aber auch um die Familie, die das Seminar organisiert und für die Versorgung zuständig ist. Allerdings werde ich in dieser Richtung jetzt nichts verraten. Besonders schön hat mir die Atmosphäre in diesem Buch gefallen, dadurch hat man sich sofort "heimisch" gefühlt. Allerdings war ich von dem sogenannten Schreibkurs ein wenig enttäuscht. Ich fand zwar die Aufgaben - die den Teilnehmern gestellt wurden - ganz schön, aber es ging hier natürlich eher um die Geschichten, die sich hinter den einzelnen Personen verbargen. Durch das Seminar erfährt der Leser also eher etwas über die Protagonisten, anstatt über das "Schreiben" an sich. Ich kann aber verstehen, dass die Autorin da nicht weiter drauf eingegangen ist, denn nicht jeden interessiert dieses Thema und das hätte vermutlich auch den Rahmen dieses Buches gesprengt. Grob gesagt geht es also um Liebe, Leid und die Vergangenheit (hehe reimt sich sogar xD ). Louisa und Marnie können unterschiedlicher nicht sein und dennoch freunden sie sich nach einiger Zeit an. Beide finden Gefallen an Christopher, der ebenfalls eine schwere Zeit hinter sich hat. Für wen wird er sich entscheiden?  Ich persönlich mochte Marnie lieber, obwohl Louisa auch ein schweres Paket zu tragen hat. Es ist nicht leicht etwas zur Geschichte zu sagen, ohne zu viel zu verraten. Das ist eigentlich auch mit ein Punkt, der mir nicht so gut gefallen hat. Es gab in diesem Buch - meiner Meinung nach - ein wenig zu viele Personen. Ich kam jetzt zwar nicht durcheinander oder so, aber dadurch fiel mir das weiterlesen schwerer. Manchmal plätscherte es auch einfach so vor sich hin, ohne das etwas Aufregendes passierte. Wer auf ausführliche Ortsbeschreibungen und dergleichen steht, den dürfte so etwas vermutlich nichts ausmachen, aber mir war es an diesen Stellen leider zu langweilig. Hinzu kommt, dass dieses Buch mit seinen 500 Seiten und der kleinen Schrift auch nicht mal ebenso durchgelesen ist und man daran schon eine Weile sitzt. Teilweise hatte ich also das Gefühl, nicht voran zu kommen. An sich war es aber trotzdem eine schöne Geschichte zum Entspannen.

Fazit!

Eine leichte Lektüre, die sich gut für den Urlaub eignet. Man sollte sich jedoch bewusst sein, dass es sich hier nicht um einen Krimi handelt und daher auch nichts Spannendes passiert. Ich denke, für solch eine Geschichte muss man einfach in Stimmung sein. "Ganz in Ordnung" trifft es hier am besten. 



(3 von 5 möglichen Punkten)

Kommentare:

  1. ...für mich also eher nichts, weil ich Ortsbeschreibung nicht mag und will, DAS etwas passiert ;-)
    Aber tolle Rezi :-)

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    1. Ne, ich würd's dir auch nicht empfehlen. Wenn ich mich schon teilweise gelangweilt habe, dann hättest du es vermutlich schon nach der Hälfte abgebrochen. :P
      Danke <3

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